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Diese Seite soll als Einsteigerkurs dienen: gerne zum Nachmalen und zur Anregung für eigene, ganz neue Motive. Zu jedem Bildbeispiel gibt es eine Anwendungsbeschreibung.

Das abgeriebene und ausgebürstete Farbpulver phantasievoll mit den Fingern verwischen und gut ins Papier einarbeiten. Am Ende die einzelnen Farbflächen mit Wattepad kräftig ins Bild einarbeiten und somit fixieren.

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

1. Das Herbstbild wird von hell nach dunkel aufgebaut: mit hellgelbem Farbpulver das Bild mit den Fingern anlegen. Das Grau der Baumstämme aus dunkelblau und hellrot mischen. Noch nicht fest einpolieren!

2. Wenn alles am rechten Platz ist, die dunkelgelben, dann die hellroten und schließlich die dunkelroten Elemente hineinmalen.

3. Am Ende Farbfläche für Farbfläche durch guten Fingerdruck und Wattepad ins Bild einarbeiten und somit fixieren.

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

Die einzelnen Segmente des Mandalamotivs mit Farbpulver bestreuen und ausmalen, dabei gut einmassieren. Sehr wichtig: Für jeden Farbton einen anderen Finger und die jeweils zugehörige Reibefläche am Block verwenden, damit die Farben rein und leuchtend bleiben. Zum Schluss Farbfläche für Farbfläche mit Wattepad einpolieren und somit fixieren.

Tipp: Zum Kolorieren und Ausmalen eignen sich neben originalen Zeichnungen, Geschriebenem (Briefe, Schulhefte,...) und konventionellen Ausmalvorlagen hervorragend Laser-Kopien: hier nehmen die Konturen keine Farbe an, was dem Bild nachher eine schöne Klarheit verleiht. Alle Mischtöne (auch Braun und Grau) können aus den Seccorell-Grundfarben entstehen (siehe Farbkreis auf den Anhängeetiketten der Malboxen); besonders schön werden Mischungen, wenn sie noch im Pulverstadium direkt auf dem Bild gemixt werden.

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

1. Schablone auf etwas festeres Papier zeichnen und ausschneiden (keine dicke Pappe verwenden, da man sonst nicht gut bis zum Rand wischen kann).

2. Schablone platzieren und mit gewünschter Farbe bestreuen. Gut einmassieren, bis zur Wischfestigkeit! Grund: wenn der nächste Ballon darüber gemalt wird, sollen die Konturen scharf umrissen bleiben!

3. Schablone entfernen und loses Farbpulver mit Wattepad-Rand ohne Druck auf die Papierunterlage abwedeln. 

4. Schablone wieder an gewünschter Stelle platzieren und wie in 2. und 3. beschrieben verfahren, bis alle Ballone erschienen sind.

5. Himmelblau um die Ballone streuen und mit feinen Kreisbewegungen verwischen, aber nur bis kurz vor die Ballone, damit diese eine Aura bekommen (so wirkt das Bild bewegter).

6. Ist der Himmel / Hintergrund fertig gestaltet, diesen mit Wattepad (und ebenfalls mit feinen Kreisbewegungen) einmassieren.

7. Die Schnüre mit Farbstäbchen oder mit Buntstift einzeichnen (darauf achten, dass sie "hinter" den Ballonen blasser gezeichnet werden!).

8. Bei Bedarf die Glanzpunkte in den Ballonen heraus radieren. Darauf achten, aus welcher Richtung die Lichtquelle kommen soll! (Tipp: Man kann auch bereits beim Wischen immer eine bestimmte Stelle heller lassen. So wirken die Ballone plastischer.)

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

 

1. Mit Farbstäbchen oder Buntstift den Pfau zunächst zart vorzeichnen. Die Konturen, besonders die leuchtenden Ovale im Federschmuck, müssen kräftig gezeichnet werden, damit sie später beim Verwischen der Flächen keine Farbe annehmen können.

2. Ist der Pfau weitgehend fertig gezeichnet, kann mit dem Kolorieren durch die Seccorell-Technik begonnen werden.

3. Für die kleinen Tupfen auf dem Kopfschmuck des Pfaus mit einem feuchten Wattestäbchen vorgeriebenes Seccorell-Pulver aufnehmen und drehend ins Bild drücken.

4. Alle Farben sehr gut einarbeiten, bis diese absolut wischfest sind! 

5. Nun die weißen Konturen herausradieren (hierfür eignet sich besonders ein guter Radierminenhalter - auch bei uns erhältlich.) Die farbigen Konturen können nun auch noch einmal nachgezeichnet oder ergänzt werden. 

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

1. Eine Unterlage (z.B. Zeitungspapier) unter das Malpapier legen.

2. Für den Mond das Papier abdecken (mit einem runden Gegenstand oder einer Papier-Scheibe).

3. Himmel, Landschaft, Baum, Wasser als „Tagbild“ malen: es soll noch nicht nächtlich aussehen! Aber unbedingt das spätere Mondlicht im Wasser aussparen. Für Himmel und Wasser Hellblau verwenden.

4. Farbflächen mit den Fingern gründlich einarbeiten (Wischfestigkeits-Test machen!) und überschüssiges Pulver entfernen: ohne Druck mit Wattepad-Rand abwedeln.

5. „Nacht“ über das ganze Bild ausbreiten: alle farbigen Flächen mit dunkelblauem Farbpulver „überschleiern“ und ebenfalls mit den Fingern gut einarbeiten. Die „Nacht“ sollte sich recht gleichmäßig über das Bild ziehen (keine Angst, die Konturen werden später wieder herausgeholt!). Überschüssiges Farbpulver mit Wattepad-Rand entfernen (und/oder Reste auf die Unterlage schütteln und dort einreiben). Mit Wattepad oder Papiertaschentuch anschließend Farbflächen einpolieren. Jetzt erst Abdeckscheibe entfernen.

6. Scharf umrissene Figürchen (wie hier der Zwerg) mittels selbst gefertigter Schablone in die „Szene“ setzen: Schablone plazieren, bei Bedarf vorhandene Farbfläche herausradieren, mit Seccorell-Pulver neu einfärben und noch in der Schlablone gründlich in das Bild einarbeiten; Schablone entfernen. Konturen wie Zweige, Gräser,... mit Seccorell-Stäbchen (oder Buntstift) zeichnen.

7. Mit Radierer (noch besser: Radierminenhalter oder Radierstift) jetzt die Mondglanzlichter auf Zweigen, Landschaft, Zwerg u.s.w. herausradieren (Radierreste vorsichtig mit Wattepad-Rand „abfegen“).

8. Die herausradierten Mondglanzlichter ganz zart mit hellgelbem Farbstäbchen nachfahren bzw. nachzeichnen. Mond und Wasser hauchzart (!) mit Hellgelb seccorellieren und wischfest einarbeiten.

Dies ist natürlich nur eine Anregung. Man kann dieses und andere Bilder selbstverständlich auch auf ganz eigene Art und Weise malen. Probieren Sie einfach!

Wichtiger Tipp zur Sauberhaltung des Arbeitsplatzes: immer ein „Schmierpapier“ (z.B. Zeitung) unter oder neben das Bld legen, überschüssiges Farbpulver gleich einwischen und somit entsorgen.

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

Dieses Bild wurde auf ein mit Leinwand bespannte Pappe gemalt (im Bastelladen erhältlich), das vor dem Malen mit feinem Sandpapier angeglättet wurde; auf den Seccorell-Hintergrund (Himmel) wurde die Skyline mit warm geföntem Wachsstift gemalt. Natürlich ist dieses Motiv auch auf normalem Papier möglich - dann allerdings nicht mit warmem Wachsstift.

1. Hintergrund von Hell nach Dunkel mit Seccorell gestalten und gut einmassieren. Die Sonne kann man einfach auslassen und ggf. noch ausradieren oder eine Abdeckung verwenden. Ist der Hintergrund fertig, mit Wattepad Farbfläche für Farbfläche einpolieren, bis alles wischfest ist.

2. Skyline platzieren. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten! Zum Beispiel:

- Skyline als "Minusschablone" auf ein festes Papier zeichnen und herausschneiden (nur das Negativ bleibt bestehen!), dann platzieren und mit fetter schwarzer Farbe ausmalen. 

- Oder Skyline auf schwarzes Papier zeichnen, ausschneiden und auf den Seccorell-Hintergrund kleben.

- Oder direkt einzeichnen, z.B. mit Wachs- oder Filzstift. Bei feinen Motiven wie Gräser, Ästen, Blumen,... kann man auch ein schwarzes oder dunkles Seccorellstäbchen oder einen Buntstift verwenden.

Egal wie - wichtig ist nur, dass der dunkle Vordergrund gut deckend ist.

Dieses Bild entstand aus den Farben der Grundmalbox.

Für diese Kieselsteine wurde das Farbpulver auf ein Häufchen vorgerieben, mit dem Finger aufgenommen und gut einmassiert; auch andere Naturmaterialien (unbehandeltes Holz, Schneckenhäuser, Muscheln, helle Federn,...) können schön mit der Seccorell-Technik gestaltet werden.

Tipp: Am besten vorab testen, wie gut die verschiedenen Oberflächen die Seccorell-Farbe annehemen!

Diese Laterne wurde aus normalem Schreibpapier hergestellt; "Seccorell-Laternen" sind durchscheinend ohne Öl! Verschiedene Laternen-Malblöcke (mit vorgeschnittenem Papier und Faltanleitung) sind bei MeiArt erhältlich (siehe "Produkte & Bestellung").

Mit weißem Buntstift oder weißem Seccorell-Farbstäbchen einen Text oder ein Bild "unsichtbar" (aber mit genügend Druck!) aufs Papier bringen, mit Seccorell drüberwischen, und die Schrift oder die Zeichnung erscheint...!

Tipp: Statt weißem Buntstift kann auch ein harter, stumpfer Gegenstand (Schlüssel, Stricknadel, geschlossener Kugelschreiber...) zum Vorgravieren genommen werden.