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Aus pädagogischer Sicht bietet der Gebrauch von Seccorell einige sinnvolle Vorzüge und wirksame Übungsfelder:

→ Beim Dosieren der Abriebmenge des Farbpulvers ist vorausschauende Einschätzung gefragt: Wie viel brauche ich? Wie viel kann ich verarbeiten?

→ Das Abreiben des Pigments am Reibmittel und das anschließende Ausbürsten und wischende Malen entsprechen einem menschlichen Urbedürfnis: etwas wird zerstört und dann neu gestaltet.

→ Der Hautkontakt beim Malen schafft Nähe zum werdenden Bild.

→ Idealerweise werden alle Finger für die verschiedenen Farbtöne benutzt. Dies ist ein Beitrag zur Schulung der Basal-Sinne, deren mangelnde Entwicklung oft beklagt wird. Hierdurch kann auch die Körpergeographie geübt und mit einer kleinen Aufmerksamkeitsübung verbunden werden: "Welcher Finger ist jetzt dran?" - "Der grüne, der Ringfinger passt!"


Das Malen mit den Seccorell-Farben erfordert keine aufwändige Ateliersituation. Dadurch, dass Wassertöpfe und Fixierspray entfallen, kann man ganz einfach auch mal zwischendurch malen, und es lassen sich wunderbar Schulheftseiten, Kopien und Geschriebenes auf nahezu jeder Papierart gestalten. Aus dem täglichen Umgang mit Seccorell und den erfreulichen Berichten von Anwendern und Pädagogen ahnen wir, dass diese Maltechnik noch viele Möglichkeiten bereithält - immer wieder tauchen neue Ideen auf!